Der Lernfähe Kompass fragt nach dem, was du über dein Kind weißt. Daraus entstehen eine Empfehlung, welche Hilfen dein Kind wirklich braucht, und ein fertiger Brief mit rechtlicher Grundlage.
Mit Bonus: Hilfenpass und Wochencheck
Im Internet findest du lange Listen mit Hilfen. Welche davon genau zu deinem Kind passen, steht dort nirgends.
Wer entscheidet, welcher Nachweis zählt und ob du einen Antrag stellst, ist von Land zu Land verschieden.
Du möchtest sachlich und gut vorbereitet sein, auch wenn Sätze fallen wie „Das muss er lernen, später nimmt auch keiner Rücksicht.“
Bundesland, Klasse und Stand der Diagnose. Du siehst sofort, was in deinem Land gilt.
Eine Frage pro Bildschirm, mit einem Tipp, wo du nachschauen kannst. Was du nicht weißt, fragt der Rückmeldebogen bei der Lehrkraft ab.
Das Profil deines Kindes und die passenden Hilfen, schon vorausgewählt und begründet. Du kannst jede Hilfe anpassen.
Brief, Rückmeldebogen, Gesprächskarte und die Regeln deines Landes. Zum Kopieren, als Word Datei oder als PDF.
Aus deinen Antworten wählt der Kompass die Hilfen, die am besten passen. Grundlage sind das Forschungsprojekt EMNA der Universität Potsdam und die Handreichungen aus Thüringen und Sachsen-Anhalt.
Mit Bezug auf das Grundgesetz, das Sozialgesetzbuch, die Behindertenrechtskonvention, die Kultusministerkonferenz und die Regeln deines Bundeslandes. Du kannst jeden Satz direkt anpassen.
Was du zu Hause nicht sehen kannst, beantwortet die Lehrkraft in fünf Minuten. So beruht der Brief auf zwei Blickwinkeln.
Deine drei wichtigsten Bitten auf einen Blick und ruhige, fachliche Antworten auf die Sätze, die im Gespräch oft fallen.
Wer entscheidet, welcher Nachweis zählt, wie lange die Festlegung gilt. Für Bayern und für Kinder ohne Diagnose schreibt der Kompass einen eigenen, passenden Brief.
Der Leitfaden Nachteilsausgleich bei ADHS mit dem Vergleich aller Bundesländer ist dabei. Dazu eine Bitte an die Arztpraxis um eine passende Stellungnahme.
Eine lange Liste klingt gründlich und überfordert am Ende alle. Deshalb schlägt dein Brief vor, sich mit der Schule zunächst auf höchstens sechs Hilfen zu einigen. So bleibt die Vereinbarung überschaubar, und nach der Erprobungszeit lässt sich gut prüfen, was wirkt.
Jede Hilfe im Brief steht mit einer kurzen Begründung, warum sie gerade deinem Kind hilft. Lernziele und Bewertungsmaßstab bleiben dabei gleich. Genau das macht den Brief für die Schule leicht annehmbar.
3. Beantragte Maßnahmen
Eine kurze Bewegungspause in der Mitte längerer Klassenarbeiten, die nicht auf die Bearbeitungszeit angerechnet wird.
Die Pause fängt den Einbruch in der zweiten Hälfte der Arbeit auf.
Ein kurzer Startimpuls, bei dem die Lehrkraft den ersten Arbeitsschritt gemeinsam mit dem Kind festlegt.
Der Einstieg ist für Lena die größte Hürde. Ist der erste Schritt geschafft, arbeitet Lena meist selbstständig weiter.
4. Unser Vorschlag: zunächst höchstens sechs Maßnahmen
Wir schlagen vor, im Gespräch gemeinsam zunächst höchstens sechs Maßnahmen festzulegen, die Lena am meisten helfen und sich im Schulalltag gut umsetzen lassen.
Ausschnitt aus einem Beispielbrief
Aus der Praxis. Der Kompass stellt die Fragen, die ich als Sonderpädagogin auch im Elterngespräch stelle. Du antwortest mit dem, was du aus Heften, Arbeiten, Zeugnissen und vom Nachmittag zu Hause weißt.
Mit Quellen. Bei jeder Hilfe siehst du, woher sie stammt. Die Regeln aller Bundesländer sind recherchiert und mit Datum versehen, Stand 30.10.2026.
Ganz ohne KI. Der Kompass rechnet seine Empfehlung nach festen, fachlichen Regeln. Du brauchst kein Konto und keine Anmeldung bei einem anderen Dienst.
Mit Diagnose schreibt der Kompass einen Brief zum Nachteilsausgleich. Läuft die Diagnostik noch oder gibt es keine Diagnose, entsteht eine Bitte um Hilfen im Rahmen der individuellen Förderung. Die gibt es auch ohne Bescheid.
Der Kompass kennt die Regeln aller 16 Bundesländer und passt Empfänger, rechtliche Grundlage und Ablauf daran an. In Bayern schreibt er eine Bitte um individuelle Unterstützung nach § 32 BaySchO.
Jede deiner Antworten ist mit passenden Hilfen verknüpft. Hilfen aus dem Projekt EMNA und aus den Handreichungen der Länder haben Vorrang. Du siehst bei jeder Hilfe die Quelle und kannst die Auswahl selbst ändern.
Alles bleibt auf deinem Gerät. Nichts wird an einen Server geschickt. Auf Wunsch speicherst du deinen Stand als Datei und öffnest ihn später wieder.
Du klickst einfach in den Text und schreibst los. Danach kopierst du ihn, lädst ihn als Word Datei herunter oder druckst ihn als PDF.
Den Bonus findest du nach dem Kauf in deinem Kurs, gleich neben dem Kompass.
Hol dir den Kompass und geh mit einem klaren, begründeten Brief ins Gespräch mit der Schule.
Einzellizenz für deinen privaten Haushalt, eine Weitergabe ist nicht gestattet. Der Kompass bietet Ideen aus der Praxis einer Sonderpädagogin und ersetzt keine rechtliche, ärztliche oder therapeutische Beratung. Verbindlich ist immer das Recht deines Bundeslandes. Stand der Recherche: 30.10.2026.